Carlsbad Caverns National Park

•2014/03/30 • Schreibe einen Kommentar

19-NM Carlsbad Caverns NP 2

„Der Weg ist das Ziel“, heißt es ja mitunter. Wer jemals auf dem Weg zum unbedingt sehenswerten Carlsbad Caverns National Park gewesen ist, der wird sich schon an der unbedingt sehenswerten Anfahrt zum Park kaum sattgesehen haben können. Ein wunderschönes Stück des amerikanischen Südwestens.

You can’t always choose your guests

•2013/03/29 • Schreibe einen Kommentar

Der Seelöwe, der im Liegestuhl eines Hotels in San Diego gefunden wurde, machte weltweit Schlagzeilen. Wer genau hinschaut, erkennt aber, dass das Tier unterernährt ist. Die Retter von SeaWorld San Diego berichten, dass sie dieses Jahr bereits rund 250 Tiere zur Pflege aufgenommen haben – fast alle waren Jungtiere. Zwar ist die Ursache dafür, dass so viele Seelöwen-Babys unterernährt sind (während bei den erwachsenen Tieren keine Probleme zu beobachten sind), bislang noch nicht gefunden, das Schicksal des unerwarteten Gastes in dem Hotel in La Jolla aber sollte Touristen daran erinnern, dass es an der schönen Küste Kaliforniens noch weit mehr als Strände gibt.  

http://www.youtube.com/watch?v=5VIb7NpVlJs

Next transformation, please

•2013/03/20 • Schreibe einen Kommentar

bills

Wer erinnert sich noch an Bill’s Gamblin‘ Hall in Vegas? Das war einer dieser alten, kleinen Läden, die einem immer erst auffielen, wenn man direkt davor stand. Bill’s war so eins von den Casinos, in denen vor allem die alten Leute saßen, Pennyslots spielten und billige Cocktails schlürften. Es roch auch immer anders in Casinos wie Bill’s als zum Beispiel im Bellagio oder im Mandalay Bay.

Nun, Bill’s ist nicht mehr und man kann nicht einmal sagen, dass damit ein Stück vom alten Vegas verloren gegangen wäre. Denn Las Vegas ist durch so viele Transformationen gegangen in den letzten Jahren, von Sin City zur Familiendestination und dann wieder zum „What happens here stays here“ und nun wird eben aus Las Vegas ein Reiseziel mit gehobener Eleganz. So wie das Bellagio das Dunes hat implodieren lassen, so wie das Boardwalk zu Staub zerfiel, um dem CityCenter Platz zu machen, so wird eben jetzt aus Bill’s Gamblin‘ Hall ein Gansevoort-Hotel.

Ganz recht, Gansevoort. Damit scheint sich auch zugleich ein neuer Trend zu bestätigen, nämlich der zu Hotelnamen, den weder Einheimische noch Besucher unfallfrei aussprechen können – das Vdara setzte in dieser Hinsicht neue Akzente. Gansevoort jedenfalls betreibt schon in New York City ein schickes Hotel und weil Las Vegas jetzt auch hauptsächlich schick sein will, bekommt es sein eigenes Gansevoort. Allerdings – die Eröffnung ist erst für 2014 vorgesehen. Mal sehen, ob wir nicht bis dahin schon die nächste Transformation erleben.

Wild West, down south

•2013/02/25 • Schreibe einen Kommentar

Es gibt ja so manchen Ort im Südwesten Amerikas, der mit seinem Wildwest-Erbe wirbt – was allerdings manchmal ein wenig sehr bemüht wirkt – eben weil der „wilde“ Westen ja auch aus mehr bestanden hat als nur aus pistolenschwingenden Cowboys. Da gibt es nun einen Ort im Cochise County im Süden Arizonas, wo einmal täglich Schauspieler auf die Hauptstrasse treten und so tun, als ob sie sich einen Schusswechsel liefern würden.

Was nun andernorts wiederum wenig authentisch wirken würde, bekommt in Tombstone, Arizona, einen anderen Anstrich. Denn Tombstone, das ist so etwas wie ein Musterbeispiel für Wildwest-Orte. Allein der Name spricht Bände – „Grabstein“ hat einen geradezu ominösen Klang. Tombstone erlebte seine einzige Boomphase in den 1880er Jahren, als hier reichlich Silber gefunden wurde; jedenfalls genug, um sehr viele Menschen sehr reich zu machen. Der kleine, staubige Ort hatte ein Grand Hotel, unzählige Saloons, ein Theater und eine Bowlingbahn, doch wie überall, wo wohlhabende Menschen leben, sind auch Gauner nicht weit. So kam es zu einer berühmt gewordenen Schießerei unter Beteiligung des legendären Wyatt Earp – und genau dieser Schusswechsel wird nun täglich inszeniert.

Das ist aber nicht alles, was Tombstone zu einem überaus interessanten Ziel für Westernfans macht. Die historischen Kulissen der Main Street und das sichtbare Bemühen um Bewahrung tragen ebenfalls viel dazu bei. Mehr über Tombstone gibt es hier und für eine Übernachtung gleich in der Nähe empfiehlt sich eine Guest Ranch mit einem bekannten Namen: Die Apache Spirit Ranch.

Small city, great place

•2012/09/28 • Schreibe einen Kommentar

Wenn man nun also in eine Gegend kommt, in der zwei Nationalparks gleich nebeneinander liegen, dazu zwei State Parks, dann könnte man durchaus befürchten, dass diese Gegend dem Geschäftssinn der Amerikaner folgend touristisch ausgeschlachtet wird und so nach und nach an Faszination zu verlieren droht. Busladungen voller Touristen, die sich an zahllosen Souvenirläden vorbei schieben, in dem es dünne T-Shirts mit buntem Aufdruck (2 Stück $ 10) und bergeweise Plastikartikel made in China verkauft werden.

Schwenk auf Moab, Utah. Moab ist beim Näherkommen zunächst eine Kleinstadt wie viele andere auch und könnte genauso gut in New Mexico, Texas oder Kalifornien zu finden sein. Main Street USA, ein bisschen staubiger hier als anderswo, Kettenhotels am Stadtrand, ein paar mehr hier als anderswo. Souvenirläden gibt es aber auch, aber nicht im Übermaß und ansonsten ist Moab eher unauffällig. Rund 5000 Einwohner hat der Ort, vor zehn Jahren waren es schon fast genauso viele. Das zumindest ist überraschend, denn Orte in dieser Lage ziehen normalerweise scharenweise solche Leute an, die das ganze Jahr Urlaub machen wollen und können.

Nur ein paar Meilen vor der Stadt liegt der Arches National Park, wo die Kräfte der Natur fragile Bögen aus dem Fels gepresst und dabei eine fast schon wundersam wirkende Landschaft erschaffen haben, deren fotografische Abbildung so etwas wie das Wahrzeichen des ganzen Südwestens geworden ist. Und nur ein paar Meilen vor der Stadt in die andere Richtung liegt der Canyonlands National Park, wo die Kräfte der Natur so heftig gewirkt haben, dass gewaltige Canyons aus rotem Fels entstanden sind, durch die teilweise reißende Flüsse fließen. Die Bilder, die sich dem Auge hier öffnen, sind solche, die man auch nach einem Urlaub noch lange mit sich trägt.

Darüber hinaus ist Moab so etwas wie eine Outdoor-Metropole geworden. Mountain Biking, Rafting, BASE-Jumping und vieles andere wird hier geboten, angetrieben von den jungen Leuten, die Besuchern auch gern ihre Unterstützung und Kreativität anbieten und unterstützt von den älteren Leuten in der Stadtverwaltung, die einen perfekten Urlaubsort geschaffen haben, ohne dass er so aussieht.

Desert animals

•2012/08/06 • Schreibe einen Kommentar

Wer sich für den Südwesten als Reiseziel entschieden hat, der hat ein Herz für die wilde Natur dieser Region. Allein schon die Pflanzenwelt ist eine Reise wert, zum Beispiel, um die manchmal wunderbar blühenden Kakteen zu bestaunen, die dieser nur vermeintlich kargen  Gegend Farbe verleihen. Allein im Saguaro Nationalpark in der Nähe von Tucson in Arizona kann man mehr als eine Million Kakteen bewundern.

Etwas weniger bekannt, aber nicht minder interessant ist ein Ausflug in die Einrichtungen, in denen Tier- und Pflanzenwelt des Südwestens in komprimierter Form gezeigt werden. Eine besonders schöne Gelegenheit, sich mit Flora und Fauna dieser Gegend vertraut zu machen, bietet Living Desert Zoo and Gardens in Carlsbad, New Mexico. Die Bezeichnung „Zoo“ ist nicht ganz zutreffend, denn tatsächlich ist hier in der ursprünglichen Wüstenumgebung ein Areal angelegt worden, das man über Spazierwege erkundet, an dessen Rändern hier und da einzelne Gehege zu finden sind. Untergebracht sind hier nur Tiere aus der Region, unter anderem Pumas, Roadrunner und Wölfe. Dazwischen wurde die ganze Pflanzenvielfalt des Südwestens angepflanzt, darüber hinaus gibt es ein Gewächshaus mit einer Sammlung von Kakteen aus aller Welt.

Wie ein Zoo fühlt sich ein Besuch dieses State Parks nicht an, eher wie ein Ausflug direkt in die Wüste. Betreut von sehr freundlichen und hilsbereiten Angestellten und Freiwilligen ist der Desert Zoo so ein empfehlenswertes Ausflugsziel im Süden New Mexicos.

Thanks for joining

•2012/02/08 • Schreibe einen Kommentar

Amerika wäre ein ganzes Stück ärmer, wenn Arizona nicht dazu gehören würde. Seit vielen Jahren ist der Bundesstaat im Südwesten nicht nur eines der beliebtesten Urlaubsziele, sondern auch einer der Staaten, die von anhaltendem Zuzug von Menschen aus den kälteren Regionen der USA profitieren. Wer Arizona mal besucht hat, kann das nachvollziehen: Nicht nur das Klima ist überaus angenehm, sondern hier gibt es auch vor allem landschaftlich viel zu sehen. Highlight ist natürlich der Grand Canyon, den jedes Jahr mehrere Millionen Touristen besuchen und der in Realität noch um ein Vielfaches beeindruckender wirkt als auf Bildern.

Genau jener Grand Canyon, sozusagen das Markenzeichen Arizonas, kann am 14. Februar 2012 ausnahmsweise  kostenlos besucht werden (normalerweise $25 pro Fahrzeug), denn Arizona feiert in diesen Tagen seine seit 100 Jahren bestehende Zugehörigkeit zu den USA.

Dies ist jedoch nicht das einzige Event in diesem Rahmen – unter anderem gibt es auch Rodeos, ein Tanzfestival, eine Parade, Ausstellungen  und Konzerte – eben alles, was die Vielfältigkeit des Bundesstaats ausmacht und was dazu beiträgt, dass Arizona wiederum ein ganz bedeutender Teil der USA ist.

Mehr über die Veranstaltungen zum Jahrestag gibt es hier und wer mehr über Arizonas Geschichte erfahren möchte, kann sich hier informieren.

 
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